Sportangebot Wandern

Sportangebot Wandern

Der Skiclub wandert vorneweg
Fit durch den Sommer, fit für den Winter!
Jährlich rund 400 Wanderungen mit insgesamt nahezu 3.000 Teilnehmern sind ein überzeugender Beweis für die Sommeraktivitäten des Skiclubs Friedberg.

Donnerstagswandern (09.30 Uhr)

Donnerstagswanderung

Treffpunkte zu Fahrgemeinschaften jeweils 09.30 Uhr:
1. Friedberg, Parkplatz Stadthalle
2. Bad Nauheim, Bushaltestelle Hochwald-/Ringstr.

Wanderstart: jeweils gg. 10.00 Uhr an unterschiedlichen Stellen - siehe dazu E-Mail-Mitteilung
Mittagseinkehr: Liegt in der Regel in der Mitte der Wanderung an unterschiedlichen Orten

Wanderführer:
Hubertus MEYER
06032-938870 oder 0157-74154006
DoWa-Handy: 0163-7811144

Bericht: 19.07.2018 Die Donnerstagswanderer (9.30 Uhr) wanderten bei Bingen und auf dem Rheinburgensteig

Wie in jedem Jahr mindestens einmal wandern die 9.30 Uhr- Donnerstags-Wanderer nicht im Taunus oder Vogelsberg, sondern es wird ein Bus engagiert, der alle zu einer Tagestour zu einem außerhalb gelegenen Ziel  bringt.
Diesmal lag dies linksrheinisch oberhalb von Bingen und entlang des Rheins auf dem Rheinburgen-Steig.

Unser Fahrer „Hensel“ steuerte uns 48  geschwätzige Wanderer (wir hatten uns schon seit dem letzten Donnerstag nicht mehr gesehen) mit seinem Bus nach Bingen-Weiler an den Waldrand. Auf der Fahrt noch sahen wir kurz auf der gegenüber liegenden Rheinseite Rüdesheim, das Kloster Hildegardis und das Niederwalddenkmal.

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Mit viel Elan ging es hinter Wanderführer Hubertus auf dem erst breiteren Burgensteig den Berg hinauf durch den herrlichen Bingener Stadtwald bei 31-32°C (in der Sonne). Später wurde der Steig sehr schmal, rechts zum Rhein fiel der Wald steil bergab und ab und zu hatten wir einen kurzen Durchblick nach unten auf den Rhein.
Oben kamen wir auf eine große Lichtung mit dem 1. Weltkulturerbe. Gudrun erklärte uns die Bedeutung der „Villa Rustica“ und ihren vielen z.T. noch nicht ausgegrabenen Nebengebäuden. Die Ruinen eines römischen Gutshofes stehen hier seit 200-400 n.Chr. Dieser versorgte die Umgebung mit Nahrungsmitteln und bewirtete die durchziehenden römischen Besatzungen.
Dann ging es endlich mal bergab zur mit Spannung erwarteten Hängebrücke. Hätten die bösen Buben nicht so geschaukelt und gewackelt, wäre sie ein Genuss gewesen. So gab es spitze Schreie und einige Wirbel und Knochen, die das nicht so schnell vergaßen.

Allmählich wurde der Durst auf Bier (mit und ohne Spaß) und andere  kühle Getränke außer dem eigenen lauwarmen Wasser sehr groß. Dazu kam der Appetit auf unseren kleinen von Gudrun vorbestellten Imbiss. Da führte uns Hubertus schon das letzte Stück hinab zum „Forsthaus Heiligkreuz“, wo wir im Garten unter großen alten Bäumen im Schatten kurz ausruhen konnten.
Bald wurden wir wieder hochgescheucht – keiner wollte aufstehen - und mussten ohne Kaffee weiter zu den nächsten Highlights. Im auf und ab ging es zu einer Waldgalerie. Rechts und links hingen Riesen-Industrie-Fotos in den Bäumen, die uns zu einem Aussichtspunkt hoch über dem Rhein führten. Unter uns lag Assmannshausen und im Rhein sah man noch viele Fracht- und Ausflugsschiffe und Sandbänke (Wasserstand im Augenblick 2,18m!).

Dann ging es zum 2. Weltkulturerbe, dem Schweizer Haus, über dessen Geschichte uns Hubertus einen kleinen Vortrag hielt: 1840 gebaut von Eidgenossen im Auftrag Prinz Friedrich Wilhelm Ludwig von Preußen, dem die unterhalb liegende Burg Rheinstein gehörte. Es war ein Gästehaus und bewirtete auch durchziehende Reisende. Heute bewirtschaftet es der Landwirt M. Seiderer, der es liebevoll immer wieder restauriert, renoviert und erhält.  Die meisten steuerten erst einmal einen seiner Gartenstühle auf der großen Terrasse an, andere bewunderten zuerst die grandiose Aussicht auf die Rheinschleife: nach rechts Bingen mit der Rochuskapelle und im Rhein den Mäuseturm mit dem Binger Loch, nach links Blick auf Assmannshausen am gegenüber liegenden Ufer. Die ganz Schlauen entdeckten sofort den Eigentümer am Ausschank im Hof, wo er für uns Kaffee gemacht und kalte Getränke aus dem 700 Jahre alten Keller hochgeholt hatte.

Wieder wollte keiner aufstehen, aber der Zeitverzug und Hubertus Stimme trieben uns mit letzter Kraft weiter im gewohnten bergauf und bergab in die wunderschöne und kühle Morgentalklamm mit Bach.  Erst ging‘s gemächlich wieder aufwärts und dann sehr steil. Aber dann standen alle am Forsthaus Jagdhaus. Schweißnass, durstig und hungrig stürmten wir in die Gaststube und fanden die kleine Gruppe der heute nicht so Fitten wieder, die ein Stück mit dem Bus abgekürzt hatte.
Unter den Blicken von Rehköpfen, Bussarden und anderem Getier fand eine wunderbare Verwandlung statt. Viele kamen tropfnass am Kopf, Gesicht und Armen aus dem Keller, andere kamen neu gestylt und aufgehübscht mit schicken trockenen nicht stinkenden Klamotten wieder hoch und waren kaum wiederzuerkennen. Zu Riesenknödeln, Schnitzel, Russischen Eiern usw. gab es jetzt endlich die ersten Schoppen mit Bingener Wein.

Viele stiegen mit einem Alupaket mit Essen dann in den Bus. Dort saßen wir glücklich, zufrieden, sehr viel gebildeter als vorher, erfüllt von so vielen schönen Eindrücken und dankbar für diesen wundervollen einmaligen Wandertag, den Hubertus und Gudrun so toll vorbereitet hatten, mit so vielen „Tankstellen“ unterwegs und einem im Schatten liegenden Steig, sodass wir die 400 Höhenmeter und 12 km bei 32°C  gut bewältigen konnten.
 
Text: Petra ZIELKE

Bericht: 14.12.2017 Weihnachtsfeier der (9:30 Uhr) Donnerstagswanderer

Wie gewohnt holte uns der Bus am 14.12.2017 an den vereinbarten Stellen ab und brachte uns mit etwas Verspätung, aber dennoch wohlbehalten zum Birkenhof nach Fauerbach, wo Karli Stark schon wartete und 32 Wanderer, bei teilweise sehr windigem aber trockenem Wetter, in Empfang nahm. Niemand war traurig, dass er nur einen gut 5 km langen Rundwanderung, von Fauerbach nach Münster, am Philippseck vorbei, wählte.

Keine Beschwerden gab es auch, dass sie an diesem Tag nur über befestigte Wege führte und nach einer guten Stunde am Birkenhof bereits endete.

Die anschließende Befreiung von den „Wanderklamotten auf engstem Raum“, ging schnell vonstatten und Wanderführer Hubertus konnte kurz nach 11:00 Uhr die anwesenden 64 DoWa bei einem Glas Sekt zur Weihnachtsfeier 2017 herzlich begrüßen.

Unsere Musiker Günther Keller (Akkordeon u. E-Gitarre), Manfred Bingel (Violine), Harald Blank (Posaune) und Werner Wattendorf (Gitarre) haben uns im Anschluß während der Platzeinnahme mit einer Melange aus Wander- und Weihnachtsliedern begeistert und auch zum Mitsingen animiert.

Beim gekonnten Vortrag seines Weihnachtsgedichtes 2017, durch unseren „Meisterdichter“ Karl Heinz Bietz, fühlten sich viele Zuhörer in ihre Kindheit zurückver-setzt.
Mit dem Posaunensolo des Stücks „Intrada II“ von Georg Philipp Telemann, eines wiederentdeckten Barockkomponisten aus dem Mittelalter, sorgte Harald Blank mit seinem gelungenen Vortrag bei den Zuhörern schon für Gänsehaut.
Ulla Seibel verstand es die Wanderer mit Ihrer Kurzgeschichte „Weihnachten mit Fritzle“, bei der die Krippenfiguren Josef und Maria entführt wurden, zum Lachen zu bringen.

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Nachdem die Getränke serviert waren, konnte Gudrun endlich das Büffet eröffnen. Wie immer bat sie um die Einhaltung einer gewissen Tischreihenfolge während des Gangs zum Büffet. Frei nach dem Motto: „Die auf den hintersten Plätzen dürfen auch mal die ersten sein“. Auf Grund der Disziplin waren auch dieses Jahr erfreulicherweise keine Verletzten durch Drängeleien zu beklagen und alle konnten das Gewünschte in ausreichender Menge auf den Teller bekommen. Die Gänsekeule, eine halbe Brust, Kartoffelklöße, Rotkraut, Rosenkohl, eingerahmt durch die schmackhafte Soße, waren ein Genuss.
Nach einem Malteser oder einem Ramazotti konnten sich alle zufrieden zurücklehnen.

Überrascht wurden wir von Günther Kellers Musik-Quiz, bei dem er uns als Elvis-Interpret
mit einer bei unseren Weihnachtsfeiern nie gehörten Stimme, zum Staunen brachte.
Eine tolle Idee, die sehr gut ankam. Den 1. Preis gewann unsere Wanderreferentin Heidi.

Als das Plätzchenbuffet aufgebaut war, gab unser Wanderführer Kaffeetafel frei und jeder durfte sich nach Herzenslust an den Köstlichkeiten, wenn er es denn wollte und noch konnte, auch mehrfach bedienen.

Beeindruckend war wieder mal die PowerPoint-Präsentation von Hubertus über das abgelaufene Wanderjahr. Er konnte bei einzelnen Bildern von Wanderern die teilweise vorhandene Situationskomik noch steigern durch Sprechblasen mit hervorragend formulierten Texten. Auch durften stark verfremdete Bilder einiger Skiclubmitglieder erraten werden. Dies war nicht einfach, aber dennoch gab es Treffer.

Die Spannung stieg, als Hubertus zum Höhepunkt der Feier, nämlich zur Verleihung der Wanderdiplome aufrief.
Jeder Teilnehmer mit mehr als 600 Punkten erhielt das begehrte Wanderdiplom und eine Flasche Sekt aus der limitierten Goldedition „Henkell Trocken“.

Dieses Jahr erreichten die vordersten Plätze:
1. Harald Blank mit 988 Punkten bei 49 Wanderungen
2. Peter Ohlmann mit 854 Punkten bei 42 Wanderungen
3. Jürgen Spiegel mit 840 Punkten bei 41 Wanderungen
Harald Blank wurde mit einem Extrapreis ausgezeichnet, nämlich einem Paar hochwertiger Wandersocken, da er 2017 bei keiner Wanderung fehlte. Das hat es bei den Skiclub-Wanderern bisher noch nicht gegeben.
Er revanchierte sich mit einem selbstverfassten mundartlichen Vortrag, bei dem er keinen Zweifel erkennen ließ, dass er auf alle Fälle den Titel im kommenden Jahr verteidigen will.

Im Anschluß konnten 30 weitere Wanderer aufgerufen werden um Wanderdiplom und Geschenk in Empfang zu nehmen.
Wie immer einige interessante Zahlen aus dem Wanderjahr 2017. Durchgeführt wurden 49 Wanderungen mit einer Gesamtstrecke von 662 km und 10.574 Höhenmetern.
Im Schnitt haben 36 Wanderer teilgenommen. Dies ergibt im Durchschnitt pro Wanderung eine Strecke von 13,5 km Länge bei 215,9 Höhenmetern.

Zum Schluß dankte Manfred Bingel mit je einem Geschenk, im Namen aller Wanderer, nochmals Hubertus für die hervorragende Organisation der Wanderungen und der Weihnachtsfeier, Gudrun für die unermüdliche Aufnahme und Bestellung der Essen für jede Wanderung, nicht zu vergessen die Kassenführung für Ausflüge und Weihnachtsfeier, Karli für die geführten Wanderungen während der Abwesenheit von Hubertus und Jürgen für die tollen Wanderbilder und seine Statistiken.

Die vielen Gedichte die diese Jahr vorgetragen wurden sind alle lesenswert. Sie können aus Platzgründen im Heft nicht dargestellt werden. Bei Interesse empfehlen wir diese anzuschauen unter:
https://www.skiclub-friedberg.de/sportangebote/wandern und/oder
http://www.spiegel-familie.de/Wanderbilder/bilder.htm

Gegen 17:00 Uhr konnten wir nach einem gelungenen Wanderjahr 2017 und einer sehr schönen Weihnachtsfeier mit dem Bus zufrieden die Heimfahrt antreten.

Peter Ohlmann

Bericht: 08.12.2016 Weihnachtsfeier der Donnerstagswanderer (09:30 Uhr-Gruppe)

Wie schon im vergangenen Jahr fand die Weihnachtsfeier im Birkenhof, Butzbach/Fauerbach statt.
Um 9:30 bestiegen die Friedberger und um 9:35 die Nauheimer Wanderer den Bus der Firma Launhardt, der uns zum Birkenhof brachte. Dort wartete schon Karli Stark, der diesmal anstelle von Hubertus Meyer zu einer kleinen Wanderung nach Münster einlud, da Hubertus noch im Birkenhof organisatorische Aufgaben zu erledigen hatte.

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Bericht: Donnerstagswanderer (9:30 Uhr) - Weihnachtsfeier und Wanderdiplom am 12.12.2013

Skiclub-Donnerstagswanderer - Weihnachtsfeier und Wanderdiplom-Verleihung am 12.12.13.

Morgens 9.30 in Friedberg: Der erste Teil der Donnerstagswanderer steigt erwartungsfroh und gut gelaunt in den extra gecharterten Bus, der anschließend in Bad Nauheim den zweiten, noch wichtigeren Teil der Wanderer abholt, zu dem auch die Wanderführer gehören.

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Bericht: Sonntagswanderung am 25.09.2011 im Rüdesheimer Rosengarten an der Nahe

Wanderung von Rüdesheim über Roxheim nach Sommerloch und am Rotenfels

Wie (fast) immer, war Petrus auch am Sonntag, dem 25. September 2011 den Wanderern des Skiclubs wohlgesonnen, sodass wir bei wolkenlosem Himmel unsere Fahrt antreten konnten.
Der Bus brachte die Gruppe zuerst nach Rüdesheim (ohne Drosselgasse! – aber an der Nahe).
Obwohl wir noch gar nichts geleistet hatten, erwartete uns dort bereits eine Stärkung in Form von erntefrischen Walnüssen (Spenderin: Ursula Faatz-Kratz) und mehreren Marmorkuchen, die Gertrud Michel für uns gebacken hatte, obwohl sie selbst leider nicht an dem Ausflug teilnehmen konnte.

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