Sportangebot Wandern

Bericht: 13.12.2018 Weihnachtsfeier der Donnerstagswanderer

„Und wieder eine tolle DoWa-Weihnachtsfeier“

 von Fürst Hubertus I. und seiner Gattin Gudrun

Der Launhardtsche Bus sammelte uns wie immer ein und fuhr uns bei Sonnenschein zum Birkenhof nach Fauerbach. Nach Deponieren des Feierkrams (Jackett + Plätzchen) am Tannenbaum im Eingang ging’s wie alle Jahre wieder erst fast in die falsche Richtung zum Wandern. Führer Karli (STARK) ging einfach los (Zeitplan lief!) und wir bekamen das gerade noch beim Noch-Begrüßen mit. Die Gruppe war sehr groß, dem Gerücht nach schmiss Wanderführer Hubertus (MEYER) fast alle aus dem Saal, um Ruhe beim Vorbereiten zu haben.

 

Pünktlich um 11.30°° standen und saßen alle mit Sekt in der Hand geschminkt, duftend und „schniegelig“ im großen Saal.

Hubertus begann die Begrüßung, Heidi (MÖRLER) erinnerte uns daran, wie heilsam, belebend und entstressend unsere Wanderungen in der Natur für uns ist. Das wissen wir ja, bekommen das nur nie mit, da wir immer am Quatschen sind und bei jede/r mit jeder/m dauert das immer den ganzen Wandertag über.

Erst Karl-Heinz (BIETZ) schaffte mit sonorer Stimme den „Kindergarten“ etwas zur Ruhe zu bringen, damit er seine Schockerlebnisse auf dem Elvis-Platz vorbringen konnte.

Nächstes Jahr bräuchen wir mal eine Riesen-Weihnachts-Glocke.

KH hatte auf dem Wochenmarkt in Friedberg seine Stofftasche zu Hause vergessen und hatte !! nach einer Plastiktüte gefragt. Da bekam er eine deftige Antwort:

Unsere Generation Ü70, Ü80 und bald auch Ü90 habe sich nie Gedanken über Umweltschutz und die Folgen für die nächsten Generationen gemacht. KH gab zu, dass das stimmt. Aber das wäre ja gar nicht notwendig gewesen, denn wir gingen mit Netzen und Körben einkaufen, verpackt wurde in Papier, mit dem die Schulbücher dann eingebunden wurden. Wir hängten die Wäsche auf die Leine, da es noch keinen 2000Watt-Trockner gab. Wir fuhren unsere Kinder auch nicht im 300 PS SUV zur Schule, die mussten laufen oder Fahrrad fahren. Wir liefen, stiegen Treppen, denn Rolltreppen gab es noch nicht. Aber Umweltschutz kannten wir nicht. Wir haben uns dann alle sehr geschämt.

Dann gab es wieder Tumult: Gudrun (MEYER) nummerierte die Tische, um die Reihenfolge des Buffetgangs festzulegen. Ich konnte ihr helfen: Hubertus und Gudruns sollten den Vortritt haben, denn da saß ja ich und viele Preisträger und die Preisträgerin!

Hier saß auch Herbert (PFEIFHOFER), unser Zähler, eingerahmt von fünf Frauen. Er meinte, heute müsse er den erkälteten Peter (OHLMANN) ersetzen. Sogleich wollten wir eine Schlange vor ihm bilden, um unsere wöchentliche Umarmung und Geherzt werden abzuholen. Herbert hatte aber Angst, dass seine Gans mit Klößen und Rotkraut/Rosenkohl kalt wird. Gute Besserung Peter!

Hubertus nahm wieder das Mikro und verriet uns, dass wir eine Maler-Künstlerin in unserem Club haben, die uns allen ein wunderschönes Büchlein mit ihren Bildern mit wunderbaren selbst ausgesuchten Gedanken dazu schenken will. So ging Hannelore BUCH reihum und verteilte das „Innehalten“ an alle. Lieben Dank, Hannelore. (nächste Ausstellung Rosbach, A.-Reichwein-Halle 31.3.-7-4-19)

Es folgte ein Dank an alle Geburtstagskinder, die mit ihrem Geld uns nur fast ein kostenloses Weihnachtsessen spendiert hatten. Dann wurde aber auch noch denen gedankt, die uns donnerstags vorm Loslaufen so Sachen wie Sekt, Williams, Baileys und so Süßkram, Kuchen und Häppchen aufgedrängt hatten, unsere Zeit raubten, sodass wir manchmal fast zu spät und schwankend zum Mittagessen kamen.

Als Günter (KELLER) merkte, dass alle nach dem Essen so abschlafften, holte er sein Akkordeon hervor und den Rest des GüHoWeMa-Orchesters (Günter-Horst-Werner-Manfred) mit noch zwei Gitarren und einer Geige und sie schmetterten zusammen los. Für die Vergesslichen standen auf den Tischen die Text-Röllchen für „O Tannebaum“, „Alle Jahre wieder“ usw.

Nach dem vielen lauten Singen hatten die Kellnerinnen Erbarmen und gingen zum Ölen der Kehlen mit Ramazotti und Williams herum. Einige konnten sich nicht entscheiden – oder hatten Extrawünsche, die gingen halt leer aus!

Dann hörten wir Ulrikes (BLANK) für uns geschriebenes Gedicht mit ziemlich deftigen Vorschlägen. Sie konnte leider nicht kommen, zwang aber ihren Mann Harald ihr hessisch Gebabbel hier vorzutragen.

Das Gedicht verriet uns, dass Harald dieses Jahr net de Erste ist, aber net flenne will. Es ist halt so, dass de Gewinner net in Urlaub fahre könne (oder wenn, dann nur von Freitag bis Mittwoch!) und schon gar net krank mache dürfe. So hat halt de Dorett des Renne gemacht un mer gönnens ihr von Herze.

Des Dilemma mit de schließende Wirtschafte is ach son Problem, was abber gelöst werde kann. Es gibt so viel Altersheime mit barrierefreie Klöche, Esstische mit nur eim Esse (gut für unser Vergessliche, die immer net wisse, was se bestellt ham. (aber Gudrun weißes immer!). Da könne mer doch in Zukunft mittags einkehre, da hammer nebenbei Einblicke in de Residenze und wisse, wo mer bald mal unnerkomme wolle. Danke Ulrike!

Dann sang der Männerchor (Horst ZUCKERSTÄTTER, Helmut SCHAAF, Herbert PFEIFHOFER, Hubert HARBACH, Karl-Heinz BIETZ, Werner WATTENDORF, Dieter ENGISCH) mit Hilfe von Dirigent Horst Z. den Song: „O hängt ihn auf, o hängt ihn auf, du bist ein viel.., ein vielgeliebter Fürst, o wie gemein.., o wie gemeinsam unsere Herzen schlagen, wir treten dir., wir treten dir zu Ehren heut zusammen, o hängt ihn auf, o hängt ihn auf den Lorbeerkranz für unsern Fürst Hubertus. So wurde unser Hubertus in den Fürstenstand erhoben und der Fürst erließ gleich das erste Gesetz: „Heut müssen alle froh und lustig sein!“

Er verkündete auch unsere gelaufenen 22.584 Kilometer mit 3.687 Höhenmetern, dass wir 50 Tage wandern durften á 34 im Durchschnitt, alle Wanderer zusammen in 2018 waren 1.672. Das klingt doch super, sportlich und nach Diplomen.

Es folgte ein Rückblick über alle Wanderungen in Bildern mit lustigen Hubertus-Sprech-blasen. Manche konnten lachen, aber einige wurden sehr still, so à la „das habe ich doch nie gesagt!“, aber da stand es doch schwarz auf weiß! Den Inhalt fasse ich kurz zusammen:

das Jahr begann mit Schirmparaden und Füßen im Schnee, ein Gerd-Handschuh verlassen im Wald (= ½ Stunde warten auf den Handschuhsuchtrupp), dann der heiße Sommer mit der Anmache von Alex „I love you“ und Dorettes Antwort: „Sorry, ich kann kein Englisch“ und ganz kurz zusammengefasst bestehen unsere Wanderungen aus Essen (Ocksschter Kirschen, Häppchen...), Anstoßen (Sekt mit Variationen), singen und Gruppenfotos („nun stellt euch doch enger zusammen und Karin, ich seh dich nicht….“).

Dann kamen Hubertus‘ Extradankeschöns an Jürgen (SPIEGEL) und Hubert (HARBACH) für die vielen Fotos mit vielen lustigen Schnappschüsse, für Herbert (PFEIFHOFER) und Manfred (ENGLERT) für die Standfestigkeit und guten Nerven beim Zählen aller Teilnehmer, für Karli (STARK) und Alex (LENHART), die ihn oft vertraten, was ja eine harte Arbeit ist, und vor allem Dank an Gudrun, die auch den letzen Träumer morgens aufforderte, doch endlich seine Essenwünsche zu verraten, damit’s keine Tränen am Mittagstisch gibt, wenn einer ohne Vorbestellung dann verhungern muss.

Jetzt kam die große Wanderdiplomverleihung von Hubertus und Heidi

Dorette (KRÄMER) war die Wanderkönigin des Jahres, dicht gefolgt von Harald und Axel (MICHALIK). Die ersten 10 wurden mit einem Brandy belohnt, die weiteren 17 Gewinner mit über 600 Punkten erhielten eine Flasche Cranberry Aperitiv. Wow!

Endlich wird der Run ans kalte Plätzchen- Büffet freigegeben. Einige stellten sich nicht in die lange Schlange, sondern griffen mit langen Armen von der Couch aus über die Brüstung in die vielen Keksdosen und –teller. Beweisfotos gibt es von Jürgen!

Leider war der schöne Tag dann bald zu Ende, denn der Bus kam. Doch Fürst Hubertus I. tröstete uns mit der Verkündigung des

           DoWa-Weihnachtsfeier-Datums für das nächste Jahr am 12.12.2019 !!!

           Es lebe hoch unser Fürst Hubertus I. und seine holde Gattin Gudrun!!!!

Text: Petra ZIELKE

Die Fotos von Jürgen Spiegel finden Sie hier.