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Bericht: 10.05.2015 Sonntagswanderung Felsenmeer (Odenwald) mit Hubertus und Gudrun

 Liebe Leser, erschreckt nur nicht:

Es kommt heute mal ein Gedicht!

Sowa2015 odenwald

Am Sonntagmorgen, um neun, nicht um zehn,
konnte man viele Wanderer sehn.
Der Skiclub rief zum Wandern die Leute
in den Odenwald geht es heute!
Ab Dieffenbach-Parkplatz wird gestartet
und schönstes Wetter – wie immer -  erwartet.
Der Bus von Launhardt, nach flotter Fahrt
bringt uns nach einer Stunde zum Start:
In Seeheim-Jugenheim geht’s hoch zum Schloss
Heiligenberg, auf Schusters Ross.
Dort kommt des Wanderführers Stunde:
Hubertus informiert die Runde
über die vergang'nen Zeiten
und dieses Schlosses Lustbarkeiten.
Georg Moller, Architekt,
hat das Bauwerk ausgeheckt.
„Von Battenberg“ die Julia
lebte einst als Fürstin da,
zwar sollte sie ihr'n Prinz von Hessen
als Ehefrau grad mal vergessen
doch ohne sich nur zu genieren
tat er sie doch zur Hochzeit führen.
So kam „von Battenberg“ ins Land
als „Mountbatten“ nun sehr bekannt:
Wo wäre Queen Elisabeth,
wenn ihren Phillip sie nicht hätt?
Denn der kam gradewegs hierher,
so gibt es Wege kreuz und quer!
Das Schloss ist heute Standesamt
auch gibt es dort ein Restaurant.
Der Blick von oben macht Plaisir
doch weiter müssen schließlich wir.
Nun geht’s zum Felsberg, denkt der Denker -
doch kommt erst ein „Hubertus-Schlenker“!
Was noch niemals dagewesen,
heute müsst Ihr dieses lesen:
Der Weg war falsch! Das Schild hing schief,
also zurück die Gruppe lief.
Vergütet wird’s, wir hoffen's sehr:
Es gibt der Wanderpunkte mehr,
die in der Statistik steh`n -
der Weg ist übrigens sehr schön.
Das letzte steile Stück, und dann
kommen wir bei Ada's Buka an.
Hier kann man Gerichte aus Afrika speisen
ohne nach dort ins Land zu reisen:
ein Restaurant ganz außergewöhnlich
doch warten müssen wir lange und sehnlich
bis endlich Getränke und Essen gekommen -
doch eilen sich alle, wir haben's vernommen:
Muttertag und Sonnenschein
da muss die Geduld halt größer sein.
Dann folgt ein besonderer Leckerbissen:
wir dürfen die weite Aussicht genießen
vom Ohlyturm, der wird nur heute
geöffnet für uns, die besonderen Leute.
Der Odenwaldclub schickt einen Vertreter,
der kommt, doch leider wird es noch später:
seinen Schlüssel muss er vermissen
so werden wir wieder mal warten müssen...
Doch herrlich war der Blick von oben
weit und bis Frankfurt – wir können's nur loben!
Nun heißt es Abstieg, bitte sehr:
Wir klettern jetzt im Felsenmeer,
bewundern Riesensteine viel,
Säulen und ein Krokodil,
eine Brücke, ohne Fluss,
ein Meer von Steinen – und man muss
mit Zeit und Muße, viel Geschick,
den Weg verfolgen – dann, zum Glück
sind wir am Treffpunkt ohne Klage
und lauschen der berühmten Sage:
Zwei Riesen waren sich nicht einig
und trafen sich da, wo's sehr steinig.
Der Streit – wie konnt' es anders sein -
wurde heftig und gemein.
Zum Schluss bewarfen sich die Recken
mit den Steinen – und einer blieb stecken.
Bekam noch Steine auf den Kopf,
nun liegt er da, der dumme Tropf
unten tief im Felsenmeer,
immerhin, er schnarcht noch sehr!
Wie sich’s tatsächlich zugetragen
konnte uns Herr Lechner sagen.
Vulkane haben wohl gewettert
und dabei Lava losgeschmettert
Im Lauf der Zeit – wer kann's genau sagen
gab's dann die Steine in vielen Lagen.
Auf jeden Fall: Wir erleben es heute,
das alles zu seh'n, macht uns große Freude.
Zum Gasthof „Traube“ in schnellem Schritt
läuft eine/r vor und alle mit.
Wir haben jetzt Durst und Hunger wie Bären -
ach, wenn wir doch angekommen wären!
Zum Glück ist's nicht weit und schon alles zur Stell,
gleich wird serviert und die Schorle perlt hell,
wir freuen uns über den schönen Tag
und alle überwundene Plag.
Der Bus hat uns alle dann mitgenommen
und wir sind daheim gut angekommen.
Hubertus und Gudrun, die Fahrt ist gelungen
und euch sei wieder ein Loblied gesungen.
Der Tag war an vielen Erlebnissen reich,
wir freu'n uns auf neue Ziele mit Euch!gedichtet von
Juliane Clausen
am 10. Mai 2015